Donnerstag, 26. Juli 2007

Bye Bye


Nun ist der Tag gekommen. Das Datum, das schon so lange in meinem Kopf schwirrt. Der Tag, an dem ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Der Tag, der Freude und Leid gleichzeitig bringt. In ein paar Stunden werde ich Richtung Flughafen losziehen...
Nach einer etwas kurzen Nacht zmörgelete ich noch zum letzten Mal auf Mamis Sitzplatz. Meine 2 Nespresso genoss ich, als wären es die letzten (sind es auch, aber zum Glück nur für ein Jahr), ein Gipfeli füllte meinem Magen. Nun schreibe ich meinen letzten Post von der Schweiz aus, damit ich dannach meinen Laptop ins Gepäck verstauen kann. Ihr müsst wahrscheinlich etwas geduldig sein bis zum nächsten Eintrag, da ich nicht weiss, wann ich das nächste Mal Zeit habe und ob in der Nähe ein Internetcafe ist. Aber ich verspreche euch, dass sobald die Schule beginnt, ihr auf dem neusten Stand gehalten werdet.
Zum Zmittag wartet noch ein Teller Pasta bei Pap auf mich und dann kanns losgehen. Gallus, Yvette und Maaike begleiten mich nach Zürich.
Danke all jenen, die schon fleissig mitgelesen und mitgelebt haben. Danke für eure Unterstützung! In diesem Sinne: Ich hab euch lieb und a bientot!

Mittwoch, 25. Juli 2007

Dienstag, 24. Juli 2007

Heimatgefühl


Ich konnte es nicht lassen...Zum letzten Mal ging ich in die Migros. Da unser Nationalfeiertag vor der Türe steht, kaufte ich Raclettekäse und Fertigrösti ein. Ihr müsst nicht meinen, ich würde in Ouaga sitzen und Trübsal blasen, währenddem ihr ordentlich feiert. Zudem stockte ich noch den Schokoladenvorrat auf und kaufte mir auch Tüten-Kürbissuppe. Getrockneter Origano und Basilikum verstaute ich auch noch im Gepäck. Morgen kommt dann noch der tiefgefrorene Parmesan dazu! Ich weiss, dies alles ist nichts für Feinschmecker, aber glaubt mir, ich werde jedes einzelne geniessen!

Startlöcher


Ich bin bereit! Die Koffer sind gepackt und verschlossen. Nachdem ich wieder mehrere Nervenzusammenbrüche wegen den Kilos hatte, entschied ich mich, nun endgültig aufzugeben. Heute werden noch die letzten Dinge eingekauft, damit ich mich morgen meiner wahrscheinlich kommenden Krise widmen kann.
Zum andern bete ich zu Gott, dass es am Donnerstag schneien wird. Ja, ich weiss, nach dem verregneten Sommer ein komischer Wunsch. Mir aber geht es darum, dass ich meine 7 Schichten Kleider tragen kann und so wieder ein paar Bekleidungsstücke mehr nach Ouaga bringen kann. Bei 27 Grad würde ich auslaufen und am Zoll so fest ins Schwitzen kommen, dass sich die Zöllner bestimmt fragen würden, was ich zu verstecken habe.

Sonntag, 22. Juli 2007

Danke

Hier ein paar Schnappschüsse vom Fest. Unter dem Link "Meine Fotos" ( rechts schauen) findet ihr noch mehr. Danke, dass ihr gekommen seid! Was mache ich nur ohne euch?!











Samstag, 21. Juli 2007

Adieu

Donnerstag, 19. Juli 2007

7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, go


Eine einzige Woche bleibt mir noch...

Dienstag, 17. Juli 2007

Dittingen- Ouagadougou



Unterschiedlicher könnten die zwei Ortschaften kaum sein.
Von Grün wechsle ich zu Braun. Inhaliere ich nun gesunde "Bergluft", wird es bald staubige, abgashaltige Stadtluft sein. Ein verträumtes Dorf verlasse ich, um in einer pulsierenden Stadt zu leben. Mein geliebtes Nest verlasse ich, um einen Traum zu erfüllen. Deswegen können mich auch alle neuen Gegebenheiten und Umstände nicht aus der Ruhe bringen. Da ich ein Mensch bin, der immerzu nach einer neuen Herausforderung sucht, schaue ich meist allem positiv entgegen. Sonst wäre ich gefangen in einem mir erscheinenden monotonen Leben. Klar sehne ich mich manchmal danach die Ruhe zu finden, sesshaft zu werden. Doch dies ist glaube ich eine Illusion. Ich kann das einfach nicht. Deswegen....so schön es hier im Laufental auch ist, ich muss nach Ouagadougou! Aber ich werde mit Freude und einem prall gefüllten Rucksack mit Erfahrungen in meine Heimat zurückkehren. Bis bald Dittingen!

Sonntag, 15. Juli 2007

32 Grad


Eigentlich geht es mir ganz gut. Was sind denn schon irgendwelche Gepäckprobleme? So wird der Koffer ein- und ausgeräumt, bis auch ich endlich mal begreife, dass es nicht ohne 15 Kilo Uebergewicht gehen wird. Meine Zeichnungsordner sind nun mal wichtig und stehlen mir sämtlichen Platz für unnötiges Zeugs. Da meine Pakete nach 4 Wochen auch noch nicht eingetroffen sind, verlasse ich mich nicht zu sehr auf deren Inhalt und stopfe nun weitere Kleidungsstücke in mein Gepäck.
Royal Air Maroc wird sich mit meinen Kilos bereichern können :-)!
Eben, zurück zum Anfang. Es geht mir gut. Komisch?! Wieso bin ich bloss so ruhig? Diese Ruhe macht mich schon fast unruhig...Wird mich das "Unglück" in letzter Sekunde mit heftiger Gewalt umschmeissen? Oder darf ich mir eingestehen, dass ich meine Abreise nun seit langer Hand gut geplant habe und mir unbewusst die Zeit genommen habe, mich von der Angst und Trauer, die ein Abschied nun mal bringen, zu distanzieren? Oder versuche ich mich an die Aussage "Nur ein Abschied kann die Freude an ein Wiedersehen bringen" zu halten? Gut, ich bin zu realistisch um zu glauben, dass dieser Zustand noch 10 Tage anhalten wird, darum geniesse ich den Moment.
Ab Morgen kann ich noch die letzten bürokratischen Dinge erledigen. Mit der Abmeldebestätigung werden die letzten Verträge noch aufgelöst und ein weiteres Stück schweizerische Sicherheit losgelassen.
Draussen hat es im Moment 32 Grad. Ich finde es heiss. Aber jammern tu ich nicht. Mir ist nämlich nur allzu bewusst, dass ich mich besser jetzt schon an diese Temperaturen gewöhne....und siehe da, mit der richtigen Einstellung fühlt sich die Hitze plötzlich erträglicher an :-)
Geniesst die herrlichen Sommertage!

Donnerstag, 12. Juli 2007

2 Wochen


Die Anspannung, aber auch die Freude wird gross und grösser...

Montag, 9. Juli 2007

Heinzelmännchen


Dies sind die Heinzelmännchen. Nun stellt ihr euch vor, sie seien etwas dunklerer Hautfarbe und natürlich mit krausem Haar. Ja genau so! Das sind meine Heinzelmännchen in Ouagadougou. Ihr glaubt nicht, wie mir geholfen wird. Da das Haus im Moment unbewohnt und in Renovation ist, existiert nicht viel. So muss alles wieder installiert und angemeldet werden. Das heisst, wenn ich komme, werde ich schon Strom und Wasser haben. Das Telefon ist noch so ein Knackpunkt. Im Moment konnte ich nicht herausfinden, ob es in meinem Bezirk Dassasgho bereits ADSL gibt. Aber die Abklärungen laufen heiss...Den Wächter habe ich auch schon und die Bonne ist ab dem 25. Juli dort. Immer wieder staune ich, wie viel Luxus ich haben werde. Sicherlich muss ich mich noch daran gewöhnen, da meine Erfahrungen in Burkina sich ja eher in einfachen Verhältnissen abspielten, was für mich das Land attraktiv machte. Nun, da es um das "wirkliche" Leben geht, gestehe ich, dass ich froh bin, mir gewisse Dinge leisten zu können. Die Klimaanlage, den Kühlschrank und genügend Platz zum Wohnen. Der Wächter beruhigt mich auch, da ich sonst sicherlich einen Wachhund hätte in meinem Hof schlafen lassen müssen. Die, die mich kennen, wissen ja, dass ich dann noch mehr Schiss gehabt hätte...nämlich vor dem Hund! Auch die Bonne ist natürlich ein Privileg. Dazu muss ich aber noch sagen, dass dies auch von mir erwartet wird. Wer sich eine Hilfe leisten kann, sollte dies tun. Ein Arbeitsplatz bringt Einkommen, um die Familie zu ernähren. Deswegen wurde mir ans Herz gelegt, meine Bedenken über Bord zu werfen und eine Bonne zu mir zu holen. In 3 Wochen wird dies alles Wirklichkeit sein!
Danke Heinzelmännchen Stephane und Fabrice, Heinzelfrau Odette!

Freitag, 6. Juli 2007

Ich wohne....


Nun weiss ich, wo ich wohnen werde. Es könnte nicht besser sein. Das Haus hat 4 Zimmer, 3 davon sind bereits mit Klima ausgerüstet, was mich vom Geldbeutel her sehr entlastet. Es hat ein grosses Wohnzimmer, eine interne Küche und zwei Badezimmer. Zum Hof gehört sogar ein kleiner Garten mit Sträuchern und Bäumen. Sicherlich wächst dort auch meine Basilikumzucht! Den Gardien haben sie auch schon gefunden und die Bonne wird sicherlich bald einziehen. Gegen Ende Jahr wird sich dann der Hausmieter zu uns gesellen (Natürlich überlasse ich ihm auch ein Zimmer, wie ich das auch an der Wahlenstrasse gemacht habe. Halbe halbe, aber trotzdem wird alles von mir belegt :-)). Auch der Mietpreis entspricht meinen Vorstellungen. Ich habe mir höchstens 2 Zimmer für diesen Preis erhofft. Nun habe ich beinahe ein ganzes Haus für mich! Das genialste aber ist, dass ich ganz nahe bei der Schule wohne. Ich kann also mit dem Velo arbeiten gehen (ca. 10min., wenn man meine Unsportlichkeit und die Hitze mitkalkuliert), oder sogar zu Fuss. Yvette hat mir schon mal den Velohelm gesponsert. Danke! Gleichweit entfernt, aber in die andere Richtung, wohnt Odette. So hab ich auch meine Freunde in Reichweite. Ich habe ja schon mehrmals berichtet, dass mich diese Stadt an die Grenze meiner Orientierungsfähigkeit bringt. Nun wohne ich im einzigen Quartier, dass ich ein bisschen kenne und erst noch an der einzigen Strasse, die ich sogar bei Nacht finden würde. Hab ich mal wieder Schwein gehabt!
Im Uebrigen bin ich jetzt definitiv in meinen unbezahlten Urlaub getreten. Heute habe ich Corinne den Schulschlüssel übergeben...

Dienstag, 3. Juli 2007

Verkehrsregeln

Meine grosse Sorge ist der Verkehr in Ouaga. Es gibt zwar Ampeln, aber das heisst noch lange nicht, dass sich alle daranhalten. Auch die Menge 2räder ist erschreckend. Ich frage mich oft, welches das beste Fortbewegungsmittel für mich sein wird. Am liebsten würde ich Velo fahren (mit Helm natürlich). Doch wer strampelt schon gerne bei 40 Grad durch die Stadt. Auch würde es wieder einmal heissen: La blanche est folle! Mobilette oder Moto traue ich mir nicht wirklich zu. Schon in der Schweiz fühle ich mich nicht besonders wohl auf den Zweirädern. Also bleibt noch das Auto. Eine grosse finanzielle Investition, die sich aber hoffentlich ausbezahlt. Denn mit den öffentlichen Bussen und Taxis sehe ich auch keine Möglichkeit.
Die erste Lektion der Verkehrsregeln habe ich auf youtube gefunden. WIE SPUCKE ICH KORREKT IM VERKEHR?

Hotel Mama


Nun wohne ich für die letzten 3 Wochen im Hotel Mama. Am Sonntag zügelte ich die letzten kleinen Dinge nach Dittingen. Den Tag verbrachte ich damit, meine wenigen, aber wichtigen Habseligkeiten in meinem Zimmer einzuräumen, um sie in drei Wochen wieder auszuräumen. Mein Leben ist eine einzige Zügelte. Zum Glück gibt es viel zu tun, so bleibt mir nicht viel Zeit nachzudenken. Manchmal überkommt mich ein leichter Angst-Schauer, wo ich mich dann frage, was in aller Welt ich mir dabei gedacht habe, nach Burkina zu reisen. Italien hätte doch auch gereicht...
Nun ist es aber so und ich freue mich auch!

Samstag, 30. Juni 2007

Letzter Schultag


Wie heisst es so schön...mach es nicht schlimmer als es schon ist. Genau das aber habe ich gemacht. Gestern hatte ich den letzten Schultag. Wie immer ist dieser Freitag eher stressig. Zimmer räumen, putzen, den SchülerInnen alles mit nach Hause geben...Die Müdigkeit dämpfte meine Fähigkeit daran zu denken, dass der grosse Abschied naht. Ich wurde mit vielen Geschenken beglückt. Jedes lässt mich mit Freude an euch zurückdenken liebe 4. Klässler. Einige werden in meinem Koffer einen Platz finden, andere haben sich bereits in meinem Magen verflüchtigt.
Der Nachmittag verlief entspannend. Margrit Roth überreichte mir mit den Kindern das Abschiedsgeschenk: Viele schöne Schutzengelkarten. Jetzt kann ja wirklich nichts mehr schief gehen. Das Geschenk erfreute mich umso mehr, da mich bei der Entscheidung nach Ouaga zu gehen, die Engel stets begleiteten und nun auch weiter bei mir sind. Dazu bekam ich noch einen Gutschein vom Pizza Pazza, um mir den Magen mit leckerer Pasta vollzuschlagen. Vielen Dank auch für den wunderschönen Blumenstrauss mit Zustupf und den Champagner!
Die letzten 5 Minuten waren gekommen. Frisch fröhlich war ich mit den Kindern am Plaudern, als ich merkte wie mir die Tränen in die Augen schossen. Ich dachte mir nur: Nicht weinen! Die Kinder liessen mir keine Wahl. Es sprudelte nur so aus mir heraus. Das war natürlich das Startzeichen für noch weitere Tränen von Seite der Kinder. Anstelle sie mit einem Lächeln zu verabschieden, brachte ich sie zum Weinen. Ich jagte sie schon fast aus dem Zimmer um das "Schlimmste" zu verhindern :-)
Ein Jahr voller schöner, nervenaufreibender, unvergesslicher Momente ging zu Ende. 4-Klässler, ich danke euch von ganzem Herzen für diese Zeit. Meine Tränen sollten euch zeigen, dass es mir nicht leicht fällt euch zu verlassen und dass ich euch lieb habe. Geniesst eure Ferien!
Und nochmals: Ein ganz grosses DANKE!

Dienstag, 26. Juni 2007

Einen Monat


Heute in einem Monat geht's los! Ich kapiers noch nicht so ganz...

Mittwoch, 20. Juni 2007

Der Abschied naht...


So, meine lieben Kinder..der Abschied naht. Nun habt ihr endlich meine Blog- Adresse um mich im weiteren Jahr Schritt für Schritt zu begleiten. Ich würde mich wirklich riesig freuen, ab und zu etwas von euch zu hören. Mein Blog soll ja so etwas wie ein Tagebuch für die Oeffentlichkeit sein. Ich werde also meine zufriedenen Momente darin beschreiben, aber auch die traurigen. Ihr kennt mich ja gut...manchmal rede ich, wie mir gerade der Schnabel gewachsen ist. Also entschuldigt mich, falls ich mal etwas nicht auf die feine Art ausdrücke, aber Frau Splendore ist ja auch ein Mensch und nicht nur Lehrerin. Ich versuche aber weiterhin ein Vorbild zu sein :-) !
Am Dienstag kam Frau Müller uns besuchen. Glaubt mir, auch ich war etwas nervös, da ich realisierte, dass ich wirklich gehe und sie meinen Platz übernehmen wird. Ihr habt sie aber herzlich willkommen geheissen. Das fand ich toll.
Ihr werdet mir fest fehlen. Ich rede natürlich nicht von den Momenten, wo ich grün vor Aerger wurde (nein, soweit kam es zum Glück nie), sondern von den vielen zufriedenen, lustigen, anregenden und angenehmen Stunden, die wir zusammen verbrachten. Das Lager war sicherlich ein Höhepunkt, obwohl ihr teilweise meinen Schönheitsschlaf verkürzt habt.
Ich habe euch auch schon oft gesagt, dass ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von euch gehe. Denkt also bitte nicht, dass ich euch sitzen lasse. Jeder Mensch hat einen Traum. Meiner war es, einmal im Ausland arbeiten zu dürfen. Nun habe ich ein Land gefunden, in das ich mich trotz Malaria, Hitze, Schmutz...verliebt habe. Denn es gibt auch so viele schöne Seiten von Burkina. Die Musik, die Begegnungen mit den Leuten und die Landschaft haben mich in ihren Bann gezogen.
Also ich freue mich auf viele gute Neuigkeiten von euch. Ihr findet die Adresse in meinem Profil, oder falls ihr nicht suchen möchtet: sabrina.splendore@gmail.com.
Auf der rechten Seite seht ihr auch immer die aktuellen Wetterdaten. So könnt ihr mit mir mitschwitzen. Unter dem Link "Karte von Ouaga" könnt ihr die eher sandige Stadt aus der Vogelperspektive betrachten. Das gibt euch vielleicht eine kleine Idee, wo ich das nächste Jahr wohnen werde. Beim Link meine Fotos hoffe ich immer wieder Schnappschüsse präsentieren zu können. Ich werde Frau Roth sagen, dass sie euch nicht zu viele Hausaufgaben gibt, damit ihr genügend Zeit habt, in meinen Blog reinzulesen.
Lasst uns die letzte Woche angehen und noch viele witzige Momente gemeinsam erleben...
Ich werde euch in meinem Herzen auf meine spannende Reise mitnehmen..

Dienstag, 19. Juni 2007

Ouaga

Check my new link "Karte von Ouaga" !
Verschaff dir einen Ueberblick....Sicherlich kann ich bald weitere Ortsmarken hinzufügen!

Sonntag, 17. Juni 2007

Danke


Danke meine lieben Kinder!
Meine SchülerInnen schenkten mir dieses selbstbedruckte Tuch. Sie baten mich es mit nach Afrika zu nehmen. Jede/r suchte sich ein Adinkra- Zeichen aus und stempelte es auf den Baumwolluntergrund. Für diese schöne Erinnerung und den tollen Glücksbringer verzichte ich doch gerne auf ein paar Hosen. Hosen? Da mein Platz sehr beschränkt ist, heisst das: Kleidung raus, Adinkra rein!

Dienstag, 12. Juni 2007

bist du ein kleiner handwerker?


das haus an der wahlenstrasse 12 wartet auf einen neuen mieter. rainer zügelt nach zwingen. falls sich irgendwer für ein harmonium oder klavier interessiert...
interessenten für das hexenhaus können sich bei simon felix (funtastic travel ) in laufen melden..

44 tage


noch 44 tage bis zu meinem abflug. 44 lange oder kurze tage? ich weiss es nicht. manchmal kann es mir nicht schnell genug gehen, da ich ja schon seit wochen in den letzten vorbereitungen stecke. es scheint mir, dass diese letzten vorbereitungen sich ewigs in die länge ziehen. jedoch kann ich doch woche für woche wieder etwas abhäkeln. der nächste grosse schritt wird das ende des schuljahres sein, die verabschiedung meiner schüler/innen und arbeitskolleginnen, räumen des zimmers und das zurücklassen des "luxuriösen" unterrichtsmaterials für den kunstunterricht. manchmal überkommt mich schon panik, wenn ich mir überlege, mit wie wenig hilfsmitteln ich im nächsten jahr arbeiten muss oder darf. wie sind wir doch verwöhnt!
in 2,5 wochen ist also ferienanfang und gleichzeitig auch mein zügeltermin. viel hab ich nicht mehr hier an der wahlenstrasse, trotzdem warten die möbel noch auf ihre zieldestination. der grosse "krampf" steht also noch bevor.
danach bleiben mir 3,5 wochen. ich denke mir, dass ich mich ablenken werde, um nicht zu sehr an die abreise zu denken.
es ist nur diese eine moment, vor dem ich mich fürchte...der moment des endgültigen abschieds. sitze ich dann im flugzeug werden sich meine tränendrüsen von alleine wieder schliessen.
also macht es mir so einfach wie möglich!

Samstag, 9. Juni 2007

alex's modelling school


I love my brother! Check his homepage: www.abeggarsbelief.com

Wort zum Samstag


Wer immer in den Himmel schaut, wird nie etwas auf der Erde entdecken.
(Sprichwort der Ewe)

Samstag, 2. Juni 2007

Indigo

Ein kleiner Einblick in die Indigofärbung:

Die Baumwollstreifen werden in Wasser eingeweicht.

Mit Kabelbinder oder Draht werden Muster abgebunden und im Indigobad eingefärbt.


Die Kabelbinder werden entfernt und das Tuch wird zum Trocknen ausgelegt.

Donnerstag, 31. Mai 2007

Dienstag, 29. Mai 2007

Gute Nachricht


Mein Twingo ist aus dem Autospital entlassen worden. Er ist kerngesund. Der Doktor hat nichts gefunden....
Auf dem Foto seht ihr die Crew der "Twingo für Afrika"- Reise! Ich hab euch doch gesagt, dass mich mein Liebster noch nie hängen gelassen hat!

Montag, 28. Mai 2007

Transafrica


am wochenende unternahm ich mit meinen freundinnen m und y ein schulreisli nach luzern. auf dem weg in die stadt erzählte ich ihnen, dass civi plane, mit meinem twingo nach burkina zu kommen. y, sowieso für jedes abenteuer zu begeistern, fand die idee natürlich super. m wurde solange umgarnt und stereo beschwatzt, dass sie sich auch für die idee erwärmte. die ganze reise stand also bereits im zeichen der moralischen vorbereitung für die reise durch afrika. ich rief civi an, um ihm mitzuteilen, dass er den koffer schon mal packen soll und dass er von zwei netten damen begleitet werde. civi realisierte in diesem moment, dass ich ihn wirklich beim wort nahm. aber als gentleman würde er meinen twingo auch zu fuss nach afrika bringen.
vielleicht muss ich noch kurz etwas klarstellen. mir geht es nicht drum, dass ich meinen twingo in ouaga habe. vielmehr fände ich es toll, meine freunde zu sehen. zum anderen ist genau diese art zu reisen mein ding. ich würde liebend gerne mitfahren. ich stelle mir die 100 abenteuer vor, die sie erleben. so viele eindrücke werden aufgeschnappt werden, so viele zermürbende momente durchgestanden und so viel freude geteilt werden.
y kaufte sich in luzern bereits ein safarikleid, dass ihr übrigens auch hier gut steht. m stellte ihre fahrtüchtigkeit unter beweis und hat somit die fahrprüfung für afrika bestanden.
auf dem nachhauseweg machten wir halt in basel bei civi. die erste teambesprechung fand statt. mit pizza wurde der hunger gestillt und in gedanken schwelgte man bereits in der wüste. civi, der survivaltyp erschreckte die mädels zeitweise mit bemerkungen. der heiratsmarkt in marokko wurde erwähnt...m überlegte bereits wieviele paar schuhe sie wohl mitnehmen könnte und was mit dem schminkzeug passieren wird. zu m muss man noch sagen, dass dies ihre erste grosse reise sein würde ausserhalb europas, aber dass sie mit vollem enthusiasmus dabei ist. furchtlos lauscht sie den erzählungen und überlegt wie sie das durchfallproblem auf der strecke lösen könnte. y, der ruhende pol wurde ziemlich schnell zum copilot befördert. natürlich zweifelte man zwischendurch am durchhaltevermögen meines twingos. ich verteidigte mein karösseli und wiederholte mehrmals, dass er mich noch nie sitzen gelassen hat. er ist die treuste seele seit 8 jahren. also am twingo soll das abenteuer nun wirklich nicht scheitern. man trennte sich in basel mit dem versprechen, dass jeder sich nochmals gut überlegt, ob er/sie auch wirklich diese reise unternehmen möchte. y und ich stiegen in mein auto und fuhren über die schönen jurahügel nach hause. in aesch war die ampel rot. ich hielt an und 2 sekunden später roch es nach verbranntem plastik. geistesgegenwärtig checkte y sofort die handbremse. nein, sie war gelöst. wir wollten soeben unseren ampelnachbar bedauern, da er ja offensichtlich ein fahrzeugproblem hat, als ich bei unserem rechten rad rauch aufsteigen sah. sofort drehte ich nach rechts ab und hielt am strassenrand an. der gestank war echt gummig. y tippte auf bremsflüssigkeit. nach längerem hin und her schleppte uns civi mit seinem alfa ab. er meinte es sei besser, nicht dass wir das auto noch mehr zerstören und dann jenachdem das abenteuer "twingo in afrika" abschreiben müssen.
y setzte sich hinter das steuer und folgte civis hinterteil. ich bewunderte sie! so souverän meisterte sie das abschleppen. sie wurde nun definitiv ins höhere kader gewählt. nun steht mein auto bei mario cars und ich warte auf die diagnose meines garagisten. ich hoffe nun sehr, dass meine freunde nicht der mut verlassen hat. denn trotz diesem zwischenfall....ich liebe und vertraue meinem twingo!

Sonntag, 27. Mai 2007

Ohne Worte


Mehr dazu morgen....

Donnerstag, 24. Mai 2007

Stundenplan


Ja, die Zeit vergeht im Fluge! Nun habe ich meinen Stundenplan bekommen. Gott war mir gnädig..ich muss nie vor 7.55 Uhr beginnen. Ich bin mir zwar noch nicht sicher, ob ich trotzdem anwesend sein muss. Der Stundenplan ist sowieso kompliziert und mein schweizer Hirn konnte noch nicht auf das neue System umgepolt werden. Man arbeitet nicht nach Wochentagen, sondern nach A-, B-, C- oder D-Tagen. Das heisst Montag ist ein A-Tag, Dienstag ein B, Mittwoch ein C, Donnerstag ein D, Freitag ein A, Montag ein B.....Kapiert? Ich beginne täglich mit einer Lektion Zeichnen. Dann habe ich jeweils 2 Stunden Pause. Die nutze ich wohl, um Vorzubereiten, oder ich gehe mich im Pool abkühlen. Um 11 Uhr gehts dann weiter bis 13.40 Uhr. Was mir jedoch immernoch Sorgen bereitet sind die Tanzstunden. Zu allem Greuel finden sie dann auch noch alle zwei Tage für 85 min. statt. Bei Damir macht es mir Spass, aber mich selber vor eine Klasse stellen graut mir immernoch.
Wie dem auch sei....ich freue mich trotzdem riesig auf meinen Auslandaufenthalt.
Der Auto-Africa-Export ist immer noch aktuell. Ich habe Civi so viele Reiseberichte von Transafrikanern (8-tung, das hat nichts mit Travestie zu tun, sondern mit Verrückten, die Europa- Afrika mit dem Auto durchreisten) zugemailt, dass er gar keine Wahl mehr hat. Es könnte einzig und alleine an unserer Bürokratie scheitern. BewerberInnen sind immer noch willkommen! Natürlich ohne Lebenslauf und Foto....

Sonntag, 20. Mai 2007

Das ultimative Abenteuer


Meine lieben Leute....nun wird es ernst. Hast du die Möglichkeit etwa 2 Monate zu verreisen? Parlez- vous francais? Bist du abenteuerlustig? Super! Ich dachte mir doch, dass es dich gibt! Es geht um Folgendes: Ich erzählte Civi von meinem "Autoproblem". Mich von meinem Twingo zu trennen ist ja nicht so einfach. Auch würde er vom Alter und den Hautunebenheiten doch bestens nach Afrika passen. Da meinte Civi, dass er das Auto nach Burkina Faso bringen könnte. Es würde ihn auch sehr reizen, den afrikanischen Kontinent von einer anderen Seite kennenzulernen. Den Kongo hat er bereits bereist. Nun fehlt ihm nur ein Beifahrer. Obwohl er ja ein Sprachtalent ist :-) wäre er froh, wenn ihn jemand beim Französisch unterstützen könnte. Also, dies ist ein Aufruf....WER FàHRT MIT CIVI UND MEINEM TWINGO ( DAS RAUMWUNDER ) IM NOVEMBER/ DEZEMBER QUER DURCH AFRIKA NACH BURKINA FASO ???? Das wäre sooooo cool! Ueberleg es dir...