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Sonntag, 13. Juli 2008

ueberraschungsfest vom 19.juni 08

am donnerstag morgen landete mein flieger in basel. ich machte mich auf den weg zu pap und rosaria, um wieder mal ein richtiger teller gnocchi in den magen zu schaufeln. am nachmittag legte ich mich noch kurz hin, da ich wusste, dass yvette und maaike mich abholen werden.
tasaechlich tauchten sie am abend auf. sie meinten wir gehen etwas essen. ich war dabei, meinte aber, dass ich noch in dittingen etwas zum anziehen holen musste, da ich ja nichts aus afrika mitbrachte. sie meinten , dass dies zeitlich drinliegt. also gings nach dittingen. stutz rauf und kurve....und ploetzlich erblickte ich eine autoschlange vor dem haus. ich war sprachlos. ich glaube das einzige, dass ich rausbrachte war: dir deppä! nicht besonders freundlich, ich weiss. ich war sprachlos. mam war ja gar nicht zu hause, deshalb rechnete ich sowieso gar nicht mit einer ueberraschung, obwohl dies ja in meiner familie gang und gaebe ist.
herrlich wars...die haeppchen waren zu gut und das wiedersehen mit meinen freunden und tanten toll.




vor meiner ankunft




ich konnte es kaum glauben



meine 2 entfuehrerinnen









Samstag, 28. Juni 2008

los angeles



zeit habe ich immer noch nicht wirklich, um lange posts zu schreiben.
nach vielen, vielen stunden flug sind wir endlich am mittwoch in l.a. angekommen. sandro war natuerlich nicht am flughafen, da irgendein platten dazwischenkam. kurz gesagt...sandi ist immer noch der selbe:-) oder doch nicht?
wir fuhren zu seiner huebschen wohnung, wo mam gerade im garten zu wueten begann. er wohnt in santa monica, in einem sehr ruhigen viertel.
danach gings zu ocean. jeden tag legen wir etwa 20 minuten ueber den pacific highway zurueck, um zum neuen familienmitglied zu kommen.
die ersten 2 tage war er gar nicht so erfreut ueber die neuen gesichter. zudem dachte er sich wohl auch, dass dieses chinesisch ganz und gar nicht seine sprache ist.
doch gestern legte er die diva allueren beiseite und zeigte sich von seiner besten seite.
sandro im uebrigen auch. er macht das ganz gut mit dem kleinen und hat seine eigenen erziehungsmethoden manifestiert.
noch etwas nebenbei...die amis haben ja fuer alles irgendeine maschine und koennen ja auch alles schon geruestet und geschaelt einkaufen. ich stelle mir nur vor, dass der kulturschock afrika/usa noch groesser ist als ch/afrika.

Dienstag, 27. Mai 2008

vorbereitung zur kommunion

am sonntag hatten die zwillinge carolle und camille ihre erste heilige kommunion. oft werden die kinder gleichzeitig auch getauft.
die vorbereitungen begannen schon vor ein paar tagen, doch samstag war dann noch der schlussspurt geplant. waehrend die starken maenner das ganze wohnzimmer umraeumten, kuemmerte ich mich mit den kindern um die deko. wir verbrachten stunden mit girlanden falten und blumen kleben. nachts erstrahlte das haus in praechtigem glanz.
natuerlich waren die frauen auch in der kueche nicht ganz untaetig. ein ganzes rind wurde mariniert und gegen 17 uhr in den kofferraum verfrachtet, wo es dann zum grilleur gebracht wurde. ich habe glaub ich schon mal erwaehnt, dass die burkinabes echte fleischfresser sind. mehr dazu spaeter...
kilos von zwiebeln wurden geruestet, karotten geschaelt etc. als ich mal fragte, wieviele leute denn kommen wuerden, meinten sie: " zwischen 50 und 200"! ja kocht man nun fuer 50 oder fuer 200? das war natuerlich eine frage, die nur eine weisse stellen kann. denn ich muss euch nun mal erklaeren, dass wir weissen frauen hier als "unfaehig" angeschaut werden. 1. man kann einer weissen nicht zutrauen, schwere teller, einkaufstaschen etc rumzutragen. 2. eine weisse schneidet sich in die finger, wenn sie zwiebeln ruestet. 3. eine weisse kann nicht auf dem feuer kochen. 4. eine weisse kann gar nicht kochen?! 5. bei den weissen gibt es fuer alles maschinen....etc. die liste koennte noch laenger sein. ich moechte zwar betonen, dass von diesen ansichten keine boeswilligkeit ausgeht. wir sind nun mal zarte pflaenzchen...zu beginn war es sehr anstrengen mich zu beweisen. als ich meine lammgigots im backofen machte, frites wie sie im oel bratete, meine finger schmutzig machte, auf dem grill das haehnchen bratete, zwiebel unter traenen schnitt, geschirr wusch, erst da bemerkten meine frauen, dass ich auch kochen kann. als ich sie fragte, was sie sich denn vorstellten, wie bei uns das essen auf den tisch kommt, zuckten sie nur mit den schultern.
auch bei den vorbereitungen zur kommunion wurde ich, wie gesagt nicht in die kueche gelassen. "nein, wir koenen dir das nicht zumuten", "ne te fatigue pas", "deine arme sind nicht so stark wie unsere"...was mich vor ein paar monaten noch rasend gemacht hat, ist mir heute egal. eigentlich ist es doch schoen, wenn man vom zwiebelnschneiden nicht verweinte augen hat ? also lies ich die frauen in der kueche zurueck und widmete mich den kleinsten.
um 22h stand nun auch das letzte zelt, die getraenke waren auf eis gelegt und in der kuechje war auch alles bereit fuer den endspurt. das fest kann beginnen...

Dienstag, 13. Mai 2008

wonneproppen