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Donnerstag, 5. Juni 2008

enschuldigung

es isst mal wider an der zeit mich fuer meine schribfeler zu enschuldigen. die hare, stehen mir manch mal zu berge wen ich meine tekste lese. mit den 3 verschidenen tastatouren, der spontanitaet und dem zeitmangel get es manch mal nicht beser....

Donnerstag, 3. April 2008

Kirikou

Kirikou, mein afrikanischer Held! Wer die Geschichte noch nicht kennt MUSS undbedingt die DVD anschauen...




Kirikou et les bêtes sauvages oder: Kirku zeigt viel Mut.

Alles was er tut, macht er richtig gut.

Irgendwo im Herzen Afrikas war einmal ein alter Mann. Er sass auf dem Boden einer Höhle und begann Geschichten von Kirikou, seinem pfiffigen Enkel, zu erzählen: "Die Geschichte Kirikou et la sorcière war viel zu kurz. Es war gar nicht die Zeit, euch zu erzählen, was der kleine Kiriku noch alles vollbracht hat, denn er hatte wirklich schöne und gute Taten vollbracht, die auf keinen Fall in Vergessenheit geraten sollten. Deshalb erzähle ich sie euch jetzt."


Ein grosser Garten soll gehegt und gepflegt werden. Er wird durch die in den Lehmboden eingegrabenen Wasserkanäle bewässert. Kirikou hilft unermüdlich bis in die Nacht hinein mit. An einem Tage wird der Garten verwüstet vorgefunden. Die Dorfbewohner glauben, dass die böse Zauberin Karaba und ihre Fetische dahinter stecken. So lauern sie des Nachts gut versteckt auf den Täter, bis unvermutet eine schwarze Hyäne die Zähne fletscht. Aber eine Hyäne frisst kein Gemüse! Kirikou sucht nach Hinweisen und findet bald den Grund dafür. Nun wurde die Hyäne nie mehr gesehen, doch der Garten besitzt kein essbares Gemüse und keine Früchte mehr.


Als die Dorfbewohner ihre Lage besprechen, erwähnt jemand den fruchtbaren Boden, der aus Lehm besteht. Sogleich spielt Kirikou damit und formt prächtige Gefässe. Seine gute Idee wird übernommen, die Töpfe können gut verkauft werden. Bald töpfert und verziert das ganze Dorf schöne Gefässe aus Lehm und lassen sie über Nacht brennen. Am nächsten Tag zieht man los, kommt aber langsam voran, denn schwer ist die Ware. Angebunden an einem Baum entdecken die reisenden Dorfbewohner einen Büffel, der mit grossen Taschen gesattelt ist. Sogleich legen sie ihre Töpfe hinein und erleichtert schreiten sie der Stadt entgegen. Doch Kirikou traut dem unbekannten Büffel nicht und trägt seine Töpfe lieber selber, dafür wird er gescholten von den anderen. In der Stadt angelangt, springt der Büffel unverhofft wild umher und alle Töpfe liegen zerbrochen auf dem Boden. Durch Kirikous Vorsicht und den Verkauf seiner winzigen Töpfe, die die Marktbesucher begeistert ersteigern, kann das Dorf mit Nahrungsmitteln eingedeckt werden.


Eines Tages folgt Kirikou den Spuren eines vermeintlich dreibeinigen Vogels, was einige Dorfbewohner belustigt. Einen solchen Vogel gibt es nicht. Weit vom sicheren Dorfe entfernt, entdeckt Kirikou verwundert einen Fetisch, der mit einem Stock die falschen Vogelspuren selbst anlegt und wird sofort umzingelt von weiteren Fetischen. Er rettet sich durch Klettern auf einem Baum hoch oben geschickt auf dem Kopfe einer gemütlich mampfenden Giraffe. Während die Fetische sie beide auf Schritt und Tritt verfolgen, zieht die Giraffe immer weiter weg und prächtige Landschaften werden gemächlich bereist und die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt bestaunt. Als die stolze Giraffe zum Trinken niederkniet, ergreift Kirikou diese gute Gelegenheit und hopst am anderen Ufer des Flusses ins Gebüsch. Die hölzernen Fetische nehmen rasch die Verfolgung auf und plumpsen ins Wasser, doch die Flussströmung zieht sie weg. Die Zauberin Karaba wettert über diese Schmach. Kirikou wird nach dieser sorgenvollen, aber faszinierenden Reise endlich von den Dorfbewohnern erwartet.


Bier wurde gebraut und vergnügt es auch getrunken. Doch liegen plötzlich all die Frauen, die es getrunken haben, krank in ihren Behausungen. Ein griesgrämiger, alter Mann gibt seinen Unmut zu erkennen und fragt sich, wer denn nun die schmutzigen Kleider waschen und das Essen kochen soll. Kirikou handelt lieber und untersucht das Bierfass. Er findet darin eine giftige Blume, scheinbar wurde das Gebräu von der bösen Zauberin Karaba vergiftet. Die kranke Mutter bittet nun Kirikou, er solle sich in den Garten der Zauberin Karaba begeben und dort nach einer goldenen Blume suchen, die heilende Kräfte besitzt. Die gesund gebliebenen Kinder ergründen eine Möglichkeit, unauffällig am Fusse des Schlosses die goldene Blume einzusammeln. Sie basteln einen Fetisch und Kirikou schlüpft in den hohlen Stamm hinein. Geschwind tippelt er zum Schloss, sammelt zwei goldene Blumen ein und macht sich aus dem Staub - verfolgt von vielen Fetischen, denn die List flog auf. Im Dorfe angelangt, schlüpft Kirikou schlau aus dem Hohlkörper und lässt die Fetische den leeren, falschen Fetisch belustigt zurück tragen. Den erkrankten Frauen wird eine Blüte der goldenen Blume auf die Zunge gelegt und bald sind alle wohlauf.




Kirikou et les betes sauvages

Kirikou

Donnerstag, 27. März 2008

neue posts

da ich gewisse posts schon am 26. maerz entworfen , aber heute erst veroeffentlicht habe, sind sie nicht zuoberst zu finden. ihr muesst nochmals zum 26. maerz zurueck um "gorom gorom", "oursi" und "pain villageois" zu lesen!

Mittwoch, 5. März 2008

2Face Idibia – African Queen

ich liebe diesen song!

Mittwoch, 13. Februar 2008

.....

koffer ?
marceline ist seit aschermittwoch am fasten. um den muslimen beistand zu leisten, verbringen die katholiken diesen monat gleich wie ramadan. es wird nur vor sonnenaufgang und nach sonnenuntergang gegessen. das fuehrt dazu, dass meine bonne nun schon um 5 vor meiner tuer steht, da sie ja frueh auf muss um zu essen. mein schlaf wird diesen monat nicht wirklich die ruhe finden.
tuberkulose an der schule...ich werde hier mit krankheiten und sonstigem ungeziefer konfrontiert, von dessen existenz ich nur in buechern gelesen habe. liebe medizinstudenten...hier findet ihr jegliche bakterien...
wuensch euch einen schoenen valentinstag morgen. seid nett zueinander und respektiert eure mitmenschen!

Montag, 15. Oktober 2007

man beachte..

...meine wunschliste!

Mittwoch, 5. September 2007

himmel ueber ouaga


himmel ueber ouaga bevor es zu regnen beginnt. bei uns wuerde es heissen: dr samichlaus isch am biscuit bache!

Montag, 3. September 2007

ein morgen in ouaga

tock, tock, tock...es klopft an meiner tuer. marceline, meine bonne weckt mich wie jeden morgen um viertel vor 6. noch verschlafen steige ich aus dem bett, schliesse ihr die tuer auf, murmle ein eher muedes "bonjour, ca va?" und stuerze mich dann nochmals 15 minuten ins bett. um 6 klingelt dann mein wecker und ich muss nun definitiv aufstehen. marceline hat bereits heisses wasser fuer meinen kaffee bereitgestellt. ich nehme also die nescafe buechse, schaufle einen suppenloeffel pulver in meine tasse und goenne mir den luxus von fluessigmilch. an das weitverbreitete und guenstigere pulver konnte ich mich noch nicht gewoehnen. ich merke wie ich langsam erwache. draussen hoere ich den esel schreien. jeden morgen bettelt er verzweifelt um nahrung. iah iah iah..gut, ich weiss nicht, ob er vielleicht auch etwas anderes mitteilen will, da ich seine sprache nicht wirklich verstehe. meine nachbarn haben bereits angefeuert und mir steigt der duft von kohle und rauch in die nase. nun ist es an der zeit mich fertig zu machen. bevor ich aus dem haus gehe bespreche ich mit marceline noch das essen. in der zeit meines erwachens hat sie bereits das ganze geschirr gespuelt und waescht meist schon meine kleider.
ich setze mich in meinen golf und tuckere in die schule. die strassen sind im moment sehr schlecht durch den regen. oft meine ich, dass ich in einem flussbett fahre. es kostet mich volle konzentration nicht irgendwelche velofahrer umzufahren oder toefffahrern den weg abzuschneiden. wohlverstanden waere ich im vortritt. an der hauptstrasse angekommen warte ich einen guenstigen augenblick ab um mich in die reihe der fahrenden einzugliedern. auch dort sind oft andere schneller als ich...ja, ich bin mich immer noch am anklimatisieren. unterwegs winkt mir mein kioskverkaeufer zu. kinder mit schweren schulsaecken bevoelkern die strasse. an der pforte zur schule erwartet mich bereits norbert. er winkt mir laechelnd zu und wuenscht mir einen "bonne journee". vollbepackt steige ich aus und gehe richtung schulzimmer. von allen seiten toent es "bonjour ca va?" oder "good morning miss s". sch..sch..sch..toent es aus dem zimmer. isaaka wischt mit dem reisigbesen den staub vom boden.
ich starte meinen pc gehe ins lehrerzimmer, hole mir den kaffee, setze mich auf die bank und freue mich ueber das glueck, das ich hier erfahren darf.

Sonntag, 17. Juni 2007

Danke


Danke meine lieben Kinder!
Meine SchülerInnen schenkten mir dieses selbstbedruckte Tuch. Sie baten mich es mit nach Afrika zu nehmen. Jede/r suchte sich ein Adinkra- Zeichen aus und stempelte es auf den Baumwolluntergrund. Für diese schöne Erinnerung und den tollen Glücksbringer verzichte ich doch gerne auf ein paar Hosen. Hosen? Da mein Platz sehr beschränkt ist, heisst das: Kleidung raus, Adinkra rein!

Dienstag, 12. Juni 2007

bist du ein kleiner handwerker?


das haus an der wahlenstrasse 12 wartet auf einen neuen mieter. rainer zügelt nach zwingen. falls sich irgendwer für ein harmonium oder klavier interessiert...
interessenten für das hexenhaus können sich bei simon felix (funtastic travel ) in laufen melden..

Samstag, 9. Juni 2007

alex's modelling school


I love my brother! Check his homepage: www.abeggarsbelief.com

Wort zum Samstag


Wer immer in den Himmel schaut, wird nie etwas auf der Erde entdecken.
(Sprichwort der Ewe)

Samstag, 2. Juni 2007

Indigo

Ein kleiner Einblick in die Indigofärbung:

Die Baumwollstreifen werden in Wasser eingeweicht.

Mit Kabelbinder oder Draht werden Muster abgebunden und im Indigobad eingefärbt.


Die Kabelbinder werden entfernt und das Tuch wird zum Trocknen ausgelegt.

Donnerstag, 31. Mai 2007

Sonntag, 20. Mai 2007

Lokua Kanza

Gestern war ich im Stadtcasino Basel am Konzert von Lokua Kanza. Ich habe die Tickets ins Blaue raus bestellt. Habe den Namen vorher nie gehört. Doch ich musste feststellen, dass Lokua gar nicht so unbekannt ist. Er hat die Titelmusik zum Film "Congo River" geschrieben. Aufgewachsen im Kongo, Abstecher nach Cote d'Ivoire und nun hauptsächlich in Frankreich unterwegs. Sehr schöne Songs, richtig gut, um eine Gedankenreise nach Afrika zu unternehmen.

RFI Afrique schreibt:
Even before his first album came out, Lokua Kanza's notoriety had spread well beyond the already wide circle of African music spheres. His soft, melancholy acoustic music has swept away the current clichés regarding ex-Zaire music, with its rumba and diabolical Soukouss rhythms. Lokua Kanza is a musician of multiple talents, a singer, composer or arranger as required. As for his undeniable artistic feeling, it has attracted artists from many different horizons, from Youssou N'Dour to Patrick Bruel. With Ismaël Lô, Baaba Maal or Geoffrey Oryema, he has brilliantly ensured the renewal of African music.
Wer noch mehr wissen will: http://www.lokua-kanza.com/

Mittwoch, 16. Mai 2007

Wahlen Frankreich

Burkina Faso und die Wahlen in Frankreich.....Sarko attend, je dis ici il n y a pas de clochard! chez vous dans ton pays la ya clochards, ya pas clochards ici...

Dienstag, 15. Mai 2007

Wort zum Dienstag


La vie est comme le derrière de la poule : tantôt il sort des œufs, tantôt il sort de la fiente.
( Sprichwort aus Burkina Faso)

was so viel heisst wie: Das Leben bescherrt uns schöne und unschöne Momente :-)
Nein, keine falschen Vermutungen....ich hatte bis jetzt einen schönen, angenehmen Tag!